Den Weg für das chillige Lernen ebnen

Haben Sie sich schon Gedanken über Ihren Paukplatz gemacht? An dieser Stelle verändert sich bei Präsenzunterrichten meist die Mimik und Gestik der Lernenden. Nonverbal drückt sich aus, dass nicht jeder einen festen Paukplatz hat bzw. nicht jeder damit optimal lernen kann. Man benötigt keine Psycho-Physiognomik-Kenntnisse [1] nach Carl Huter, um zu bemerken, dass dies ein Brennpunkt-Thema unter Lernenden (insbesondere unter Prüflingen) ist.

Konkrete Tipps & Umsetzungshilfen für Ihren Paukplatz:

  1. Suchen Sie sich einen Tisch bzw. Arbeitsplatz! → Dieser sollte eine gute Schreibhöhe haben (sowohl für Ihren Rücken als auch in Verbindung mit dem Sitzmöbel). Dieser Tisch sollte ein fester Lernplatz sein (also kein Küchentisch o. ä.). Sie sollten die Unterlagen dort liegen lassen können! Falls Sie so etwas nicht haben, kaufen Sie sich bitte für ein schmales Geld einen stabilen Tisch (evtl. können Sie sich für die Prüfungsvorbereitungszeit auch einen leihen), den Sie fest irgendwo stehen haben!
  2. Räumen Sie den Paukplatz auf! → Ein aufgeräumter Schreibtisch hält den Kopf frei für das Lernen. Sortieren Sie alle Papierstapel weg. Räumen Sie Bücher oder Dinge fort, die Sie nicht unbedingt zum Lernen brauchen. Packen Sie alle wichtigen Materialien für die Prüfung in ein bis zwei Ordner. Legen Sie ggf. ein Lexikon zum Nachschlagen bereit. Entfernen Sie alle überzähligen Stifte (ein Textmarker, ein Bleistift und ein Schreiberling [Kugelschreiber, Fineliner oder Tintenfüller] sind i.d.R. völlig ausreichend). Zusätzlich benötigen Sie nur noch Wasser und ggf. eine Tasse Kaffee bzw. Tee.
  3. Räumen Sie nach dem Lernen Ihren Paukplatz auf! → Halten Sie Ordnung und freuen Sie sich auf das nächste Lernen! Wenn es Ihr Auge erfreut, können Sie noch eine schöne Blume platzieren!

[1] Die Physiognomie ist das äußere Erscheinungsbild, auch der Ausdruck von Gefühlen, Gedanken und Absichten durch Mimik, Gestik, Bewegung und Haltung, v. a. im Gesicht. Die Psychophysiognomik (Antlitzdiagnostik) beschäftigt sich mit der Deutung des Gesichtes als Projektion von psychischen und physischen Zuständen und ist eine sehr spannende Angelegenheit.

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